Über diese Seite und unsere Motivation

Es soll Leute geben, denen das Wissen über Geldanlage und Vermögensaufbau direkt in die Wiege gelegt wurde. Zu denen gehören wir leider nicht.

Wir mussten uns jeden einzelnen Punkt selbst erarbeiten. Für die Familien, in denen wir aufgewachsen sind, entspricht Vermögensaufbau dem besparen eines Tagesgeldkontos. In Zeiten von soliden Zinsen war das sicher nicht der schlechteste Weg. Man hat zwar nicht viel richtig gemacht, aber auch nicht viel falsch.

Die Zeiten haben sich geändert

In diesen Zeiten leben wir leider nicht mehr. Anders als unsere Eltern haben wir weniger Sicherheiten und das in allen Lebensbereichen:

  • obwohl wir unter 30 sind, hatten wir jetzt schon mehr Arbeitgeber als unsere Eltern jeweils zusammen. Ein Arbeitgeberwechsel kann immer Chancen eröffnen, ist aber auch immer ein Risiko
  • die Immobilienpreise machen es quasi unmöglich, eine Immobilie zu kaufen und sie selbst zu bewohnen. Unsere Eltern konnten das, trotz hoher Zinsen und Durchschnittseinkommen, selbst mit dem Konzept „Hausfrauenehe“ realisieren
  • Nullzinspolitik ist gesamtgesellschaftlich betrachtet überwiegend sinnvoll. Für den Einzelnen macht sie es aber unmöglich, weiterhin einfach stur das Tagesgeldkonto zu befüllen. Das war noch ziemlich risikofrei und trotzdem mit einer netten Rendite verbunden. Allerdings ist Nullzins auch eine Einbahnstraße. Rechne besser nicht damit, dass die Zinsen auf Sparguthaben in den nächsten 50 Jahren steigen werden
  • zu allem Überfluss ist jetzt schon klar, dass wir die Rente einmal nicht als Maden im Speckmantel auf einer AIDA Weltreise genießen werden können. Das Rentenniveau sinkt (demografische Ursachen). Wer heute bereits in Rente ist, kommt in den Genuss von Rentenfreibeträgen. Ab 2040 gibt es keine Freibeträge für Renten mehr, d.h. die Rente wird genau wie ein Einkommen zu 100 % versteuert

Das sind vier universale Ursachen und Gründe, warum sich unsere Generation heute nicht mehr nur auf die staatliche und betriebliche Altersvorsorge verlassen kann und sollte. Jeder hat sicher noch eine Bandbreite an individuellen Gründen.

Es wäre uns so viel lieber, wenn wir fleißig in unseren Jobs arbeiten, einen fixen Betrag auf unser Tagesgeldkonto schieben könnten, uns über die jährlichen Zinsen freuen und mit Sicherheit wissen: Im Alter sind wir abgesichert. Das wäre so übersichtlich, sicher und vor allem einfach.

Der Start in den Vermögensaufbau und die finanzielle Unabhängigkeit

So läuft das aber nicht mehr. Als uns das vor einigen Jahren mit allen Konsequenzen bewusst geworden ist, war klar, dass wir selbst aktiv werden müssen. Wir waren damals noch im Studium, standen also zum Glück noch ganz am Anfang.

ETFs – das achte Weltwunder?!

Wir fingen also an uns intensiv mit verschiedensten Optionen zu beschäftigen. ETFs kristallisierten sich dabei schnell als ein Baustein in unserer Strategie heraus. Sie haben viele Vorteile, aber auch Nachteile. Uns war es wichtig genau zu verstehen, in was wir investieren, vor allem bei derart langen Anlagehorizonten, wie wir sie geplant haben.

Man liest online oft „ETFs sind das einzige Wahre“, „ETFs sind so einfach, man muss dafür eigentlich nichts wissen oder können„, „ETFs sind so viel sicherer“ oder „Mit ETFs hat man keinen Aufwand„. Alle diese Aussagen sind mit Vorsicht und vor allem Einschränkungen zu genießen.

Information und Strategie als Basis

Es gibt nicht den einen ETF und genauso wenig sind alle ETF sinnvoll für jede x-beliebige Person. Jeder, der plant in ETFs zu investieren, sollte sich vorher intensiv damit beschäftigen und herausfinden:

  • Was ist mein langfristiges Ziel?
  • Wie risikobereit bin ich?
  • In welche Märkte will ich investieren?
  • In was möchte ich auf keinen Fall investieren?
  • Soll es ein thesaurierender ETF sein?
  • Welche Replikationsmethode will ich?
  • ….

Erst wenn all diese Fragen geklärt sind, kann man sich auf einen oder mehrere ETFs festlegen. Klingt plötzlich alles doch nicht mehr so easy peasy, richtig?

Unsere Recherche

Auf dieser Seite möchten wir unsere umfangreichen Recherchen, Erfahrungen und die gesammelten Informationen kostenlos zur Verfügung stellen. Dabei ist uns wichtig, weder kryptisch noch kompliziert zu schreiben. Man kann auch komplexe Sachverhalte entsprechend einfach aufbereiten, damit jeder sie verstehen kann.

Das Lexikon erklärt alle gängigen Begriffe rund um das Thema ETF und Investieren in einfachen Worten.

Abgeleitet von den Personas aus dem Marketing haben wir 6 verschiedene ETF-Anlegertypen identifiziert. Sie bilden so natürlich nie zu 100% die Realität ab, haben uns aber enorm bei der Entscheidungsfindung geholfen.

Alle Informationen, die ihr auf diesen Seiten findet, sind frei verfügbar in öffentlich zugänglichen Quellen. Wir bringen hier alles wichtige, verständlich geschrieben zusammen und erlauben es uns auch Aussagen zu hinterfragen.

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