5 Tipps für ETF Anfänger

Aller Anfang ist bekanntlich schwer und mit etwas zu beginnen, mit dem man bisher keinerlei Berührungspunkte hatte, gleich doppelt. 

Der gängigste aber über-optimistische Ratschlag im Hinblick auf ETFs, Vorsorge oder Vermögensaufbau ist: Einfach anfangen. Doch ohne Vorwissen ist der blinde Start nicht nur mutig, sondern auch unnötig riskant. Deshalb haben wir die wichtigsten ETF-Anfänger Tipps zusammengefasst, mit denen der Start leichter fällt. 

  1. Finde eine günstige Depotbank

Depotbanken gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Sie bieten allerdings auch die unterschiedlichsten Konditionen. Deshalb lohnt sich ein genauer Blick und vor allem der Vergleich.

Falls du schon einen bestimmten ETF im Blick hast, solltest du überprüfen, ob du ihn überhaupt über deine Wunsch-Depotbank erwerben kannst. 

Gerade weil ETFs perfekt für langfristige Investment sind und sich über den langen Zeitraum auch eine gewisse Summe ansammeln wird, solltest du auf eine Depotbank setzen, die ein gewisses Standing hat und in die du dein Vertrauen setzen möchtest. Schau also genau hin: Wie lange gibt es die Depotbank schon? Gehört sie zu einem großen Bankennetz? Presseberichte der letzten Monate helfen ebenso bei einer Entscheidung. 

Das heißt aber nicht, dass du bei deiner Hausbank bleiben musst. Wenn du eine seriöse Bank findest, die dir bessere Preise anbieten kann, solltest du diese Chance nutzen. 

Auf der folgenden Seite haben wir uns die Konditionen von bekannten und günstigen Depotbanken angesehen. Nach diesen Kriterien kannst auch du noch weitere Banken in den Vergleich einbeziehen und am Ende die für dich passende herausfiltern. 

  1. Breit gestreut, nie bereut

So lautet eine von Beate Sanders berühmten Börsen-Devisen. Dieses Mantra lässt sich so auch 1:1 auf ETFs anwenden. Viele ETF-Anfänger suchen schon ganz am Anfang nach dem “next big thing” und investieren direkt in Nischen-ETFs. Dabei ist man am Anfang noch unerfahren und hat viel zu lernen. Zwar denkt jeder “Lehrgeld, das bezahlen nur die anderen”, trotzdem trifft jeder hin und wieder eine Investitionsentscheidung, die er später bereut. Das ist ganz normal, denn wir haben eben keine vollständigen Informationen und können auch nicht in die Zukunft schauen. 

Deshalb ist dieser Rat gerade für Anfänger elementar: Erfahrungen sammeln mit breit gestreuten ETF – breit gestreut im Sinne von: Branchen, Regionen, Technologien, etc.

Der nächste Schritt kann dann immer noch ein spezieller ETF sein, der nur eine bestimmte Branche, eine Zukunftstechnologie oder ein bestimmtes Land abdeckt. 

  1. Dein Kaufintervall muss zu deinem Sparbetrag passen

Depotbanken werben traditionell damit, dass man schon ab 25 Euro pro Monat in sparplanfähige ETFs investieren kann. Klingt praktisch, vernünftig und vor allem fair. 

Ist es aber nicht. Das Handelsblatt hat vorgerechnet, dass sich der Sparplan eigentlich erst ab 100€ rechnet. Das wiederum liegt an den Gebühren. 

Unser Tipp: Lieber jeden 3. Monat 150 Euro Sparplanausführung als monatlich 50 Euro. 

  1. Steuern sparen

Vergiss nicht deiner Depotbank einen Freistellungsauftrag zu erteilen. Kapitalerträge müssen versteuert werden, aber bis zu 801 Euro (bei Ledigen, 1.602 Euro bei Verheirateten) bleiben steuerfrei. Da du auf dein Tagesgeldkonto aktuell wahrscheinlich sowieso kaum Zinsen bekommst, kannst du bei deiner Depotbank den Großteil des Betrages hinterlegen. Viele wissen zudem nicht, dass man den Betrag auf unterschiedliche Institutionen aufteilen kann. 

  1. Mutig sein und loslegen

Vorsicht ist besser als Nachsicht. Deshalb haben dir unsere Ratschläge hoffentlich weitergeholfen. Allerdings haben die Optimisten mit einer Sache recht: Wenn du weißt, was du willst und dich informiert hast, ist es Zeit, um loszulegen. 

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